ITALIEN - TransLiguria Alta Via Trails (MTB Level 3+)
Die Webseite Beratung und alles zur Buchung hat hervorragend geklappt. Alle Unterlagen haben wir frühzeitig erhalten und wurden bestens informiert.
Nachdem Flavio di Malta mit unserer Gruppe den... Shuttletag in Finale absolvierte, verstand er schnell und gut, was uns gefiel und was eher nicht.
Dies hat er sehr gut adaptiert und wusste dann auch was wir konnten und was nicht, was uns in den kommenden Tagen von Nutzen war.
Da wir bereits eine eingeschworene Truppe bildeten war einzig unser Guide der "Neuling" in der Runde. Aber ich glaube, er hat sich wohl gefühlt mit uns :-) und am Abend war er oftmals unter den letzten der Gruppe und hat uns einige Tipps für einen guten Schnaps geben können.
Es war sehr schön, dass Flavio sein Ligurien als Local bestens kannte. Auch vom Typ her passte er gut in unsere Runde. Leider waren nicht alle gleich fit mit Englisch und die Verständigung ist dann halt doch nicht dieselbe, wie mit einem deutschsprechenden Guide. Aber dafür passte es sonst gut und wir lernten dadurch entweder etwas besser Englisch und Italienisch. Also eigentlich kein Problem.
Nebst dem Guide war unser schottischer Fahrer Michael eine Bereicherung und hat mit seinem Humor, seinen Sprüchen und Geschichten einen wesentlichen Beitrag zur tollen Woche beigetragen. So haben wir ihm wie auch Flavio, unser Spezial T-Shirt "Transliguria 2026" als Erinnerung überreichen können.
Mir haben die verschiedenen Unterkünfte gut gefallen. Das Hotel in Finale hat eine tolle Gasgeberin (Francesca) und auch die anderen
Unterkünfte waren für mich total ok. Besonders hervorheben möchte ich das schöne Boutique-Hostel in Pigna und die super Gastronomie
im Familienbetrieb Santo Spirito in Molini (dafür waren die Zimmer etwas bescheidener aber i.O.).
Höhepunkte bildeten das erste Nachtessen in der Nähe von Finale (Cornei), Spirito Santo in Molini, das Abendessen im Freien in Pigna oder
der Abschluss in Finalborgo auf der Piazza.
Schön war auch, dass wir mit der 2. Gruppe (Level 2) immer wieder Begegnungen hatten und so auch schöne Momente alle zusammen hatten.
Unsere Gruppe war rauf wie runter homogen und wir haben uns für die richtige Tour angemeldet.
Ein Vorteil, da wir auch sonst zusammen fahren und uns gut kennen.
Ich würde das zweite Nachtessen, dass wir in der Altstadt von Finale hatten (2. Abend) in einer anderen Location machen.
Es war drinnen und das Ambiente war nicht wirklich schön, was schade war.
Beim zweiten Shuttlefahrer (Name kenne ich nicht) der uns von Ventimiglia nach Finale zurückfuhr, fühlte ich mich unwohl.
Ich glaube er war es sich nicht gewohnt, mit einem links gesteuerten Fahrzeug (britisch) zu fahren und wir waren froh, gut in
Finale angekommen zu sein.
Aber das ist auch alles, was ich als konstruktive Kritik sagen kann, denn: wir hatten eine absolut geniale Woche, wir haben uns vom ersten Abend an sehr wohl gefühlt und unsere Gruppe ist noch näher zusammen gewachsen, auch dank TrailXperience
die Idee mit dem Kaffee ist toll (auch wenn der Kocher von Flavio streikte :-)).
Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, tolle Landschaft, ursprüngliche Dörfer, tolle naturbelassene Trails, feinstes Essen.
Danke Anna für die Unterstützung; gerne wieder mit Euch auf Bikeabenteuer!
Liebe Grüsse
Rudelführer Mäni, Nidibikers
Das bis 1992 verbotene Tal Mustang - heute eines der (vielleicht letzten) Rifugien der Welt. Die nördliche Provinz Nepals ist unser Ziel während einer einmaligen zweiwöchigen Abenteuerreise am Dach der Welt. Und während sich die meisten im Lower Mustang Valley herumtreiben, werden wir uns weiter hinauf begeben, teils mutterseelenalleine.
Aber der Reihe nach. Allein schon die pulsierende, chaotische, nicht wirklich saubere und absolut einmalige Atmosphäre von Kathmandu empfängt den Reisenden, der in der ersten Sekunde weiß: Hier ist vieles anders. So schmal das Land ist - in wenigen Tagen durchqueren wir alle erdenklichen Klimazonen und Landschaftsformen, bis wir vor den allerhöchsten Bergriesen der Erde stehen. Demut ergreift uns schon, wir spüren sie auch in unseren Gliedern. Die Höhe macht uns - trotz aller Akklimatisierung - zu schaffen. Schritt für Schritt, Pedalschlag für Pedalschlag. Faszinierend auch die unzähligen Trailkilometer fernab der ausgetretenen Durchgangsstraßen oder Trekkingrouten. Technisch nicht immer einfach und doch vielfach überraschend flüssig zu fahren. und endlos lang. Wer hoch hinauf kommt.... der kann auch weit hinunterfahren.
Ein Land das seine Spuren in der Bikerseele hinterlässt. Unbeeindruckt wird hier niemand nach Hause zurückkehren. Die Menschen - gastfreundlich und trotz aller Armut fröhlich. Die Kultur, die Geschichte. Und alles mit dem Bike erfahrbar und erlebbar...